Markenhersteller bauen Handel auf Plattformen aus

Bei Plattformen werden zuerst meist Amazon oder Alibaba genannt. Doch die Zahl der Plattformen nimmt weltweit zu, da neben den beiden großen Generalisten immer mehr Spezialanbieter und auch große Retailer wie Walmart in das Geschäft drängen. Die Markenhersteller nutzen diese Vielfalt zu ihrem Vorteil aus. In einer Umfrage unter 100 Markenherstellern in den USA gaben 68 Prozent an, ihre auf mindestens 11 verschiedenen Marktplätzen zu verkaufen. 62 Prozent schieben den Verkauf mit dem Kauf von Sponsored Product Ads an, hat die Umfrage von Crealytics ergeben.

  • Da die Plattformen immer größere Anteile am Online-Handel an sich ziehen, erwarten auch die Markenhersteller zunehmendes Geschäft. 48 Prozent der Befragten erwarten steigende Umsätze auf 3rd-Party-Marktplätzen; nur 9 Prozent gehen von sinkenden Umsätzen aus.
  • Bei der Wahl des Marktplatzes bewerten 47% der Markenhersteller die Attraktivität der Plattform-Nutzerschaft als wichtigstes Kriterium.
  • 44% wollen ihre Investitionen in Marktplatz-Werbung in den kommenden 5 Jahren ausbauen; ein weiterer großer Teil hält Ausgaben konstant.

Branding-Tools werden langfristig wichtiger als Performance-Marketing (SPA) eingeschätzt. Das deutet auf einen wichtigen Trend hin: Plattformen dienen nicht mehr nur als Abverkaufsinstrument, sondern dienen immer stärker auch der Markenbildung. Die entsprechenden Werbemittel wie Branding-Pages werden zwar vielfach gerade erst gebaut, aber die Tendenz zeichnet sich klar ab.

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