Corona-Krise beflügelt Amazons Werbegeschäft

Der Shutdown in Deutschland hat Amazon nicht nur mehr Warenumsatz gebracht, sondern offenbar auch das Werbegeschäft erhöht. Nach einer Untersuchung von Remazing / diva-e für den Zeitraum vom 16. Februar bis 31. März 2020 von 14,5 Millionen Keywords und 1,5 Millionen Produkte auf dem Amazon-Marktplatz sind die Werbeumsätze nach dem 12. März (Schulschließung) um 17 Prozent gestiegen, die Conversionsraten stiegen um 25 Prozent und der Return on Advertising-Spendings (ROAS) ging um 9 Prozent nach oben. Auf die sprunghaft gestiegene Bedeutung des Online-Vertriebs haben die Händler offenbar mit höheren Online-Werbebudgets reagiert, allerdings nur für die besonders nachgefragten Produkte Gesundheit, Garten und Sport.

Offenbar haben die Kunden im Shutdown häufiger bestellt, dafür aber öfter günstigere Produkte des täglichen Bedarfs. Wie zu erwarten ging der Umsatz in den Kategorien Gesundheit, Garten und Sport nach oben, während Mode/Luxusprodukte vorübergehend aus dem Fokus gerieten.

Allerdings ist die Zahl der Ad-Impressions mit Beginn des Lockdowns am 21. März drastisch eingebrochen. Amazon hat einige Werbeprodukte vorübergehend nicht mehr angeboten, was die Click-Through-Rates auf den verbliebenen Werbemitteln ebenso drastisch erhöht hat.

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